02.02.2018

Rehabilitationsform Orthopädisch Unfallchirugisch

Rehabilitationsform Orthopädisch- Unfallchirugisch

Die Anschlußheilbehandlung (AHB), ist eine direkte oder innerhalb eines Zeitraumes von 14 Tagen einsetzende Nachbehandlung nach Krankenhausbehandlungen und orthopädisch- chirurgischen, unfallchirurgischen oder neurochirurgischen Operationen.

Zum Beispiel nach:

  • Sämtlichen gelenkerhaltenden und gelenkersetzenden Operationen im Bereich des Bewegungsapparates nach Unfall und Verletzungsfolgen oder durch Gelenkabnutzung
  • Therapie von Osteoporose und anderen Knochenstoffwechselerkrankungen
  • Nachbehandlung von Amputationen, welche durch Trauma, Tumor oder einem Gefäßleiden verursacht wurden
  • Wirbelsäulenoperationen (Bandscheiben-OP, Versteifungs-OP, Bandscheibenprothese, etc.)
  • Erkrankungen am Bewegungsapparat, welche eine degenerative oder entzündliche Ursache haben

Voraussetzungen für eine stationäre Anschlussrehabilitation (AHB)

Bei der Übernahme zur Anschlussrehabilitation sollten Sie als Patient soweit im Krankenhaus frühmobilisiert sein, dass Sie sich im Zimmer weitgehend selbst versorgen können und auf Stationsebene mobil sind, um an effektiven Behandlungsmaßnahmen aktiv und ausreichend belastbar mitwirken zu können (Barthel Index 70). Die Klinik St. Marien ist ein Kompetenzzentrum für die Nachbehandlung von Operationen und Verletzungen am Bewegungsapparat. Über 2000 Behandlungsfälle pro Jahr befähigen uns für Sie die besten Resultate zu ermöglichen.

Aus der Vielzahl der unten angezeigten Möglichkeiten erarbeiten wir die Kombinationen, um den größt möglichen Rehaerfolg für Sie sicherzustellen.

  • Physiotherapie, Bewegungstherapie, Wassergymnastik
  • Medizinische Trainingstherapie, Sporttherapie
  • Ergotherapie
  • Kälte- und Wärmebehandlung
  • Schmerztherapie
  • Klassische Massage und Lymphdrainagen
  • Versorgung mit orthopädischen Hilfsmitteln
  • Sozialberatung und beruflicher Beratung
  • Psychologische Betreuung, Vorträge, Entspannungsverfahren
  • Krankheitsbewältigung
  • Gesundheitstraining und Schulungen
     

Dieses wird über Ihren behandelnden Hausarzt, Facharzt oder beim zuständigen Versicherungsträger beantragt. Früher wurde das Heilverfahren als Kur bezeichnet. Sie dient der körperlichen und geistigen Regeneration.

Bei Heilverfahren nach Arbeits- und Wegeunfällen, bei denen nach Operation oder Verletzung die gesetzliche Unfallversicherung – die Berufsgenossenschaft – der Kostenträger ist.

Die Klinik St. Marien gehört zu den wenigen zugelassenen BG- Reha- Kliniken in Hessen.

Die Zuweisung erfolgt durch das Krankenhaus bzw. den Durchgangsarzt oder direkt durch die Berufsgenossenschaften.
 

IRENA ist ein Nachsorge-Programm der deutschen Rentenversicherung und dient der nachhaltigen Stabilisation des Gesundheitszustandes nach erfolgtem stationären oder ganztägig ambulanten Rehabilitationsaufenthalt (Anschlussheilbehandlung oder Heilverfahren).

Es wird durch die Rehabilitationseinrichtung während des Rehaaufenthaltes eingeleitet und sollte zeitnah nach Ende des Rehaaufenthaltes begonnen werden.

Die indikationsspezifischen Therapien bei Krankheiten des Bewegungsapparates werden als Gruppenleistungen angeboten und umfassen 24 Therapieeinheiten. IRENA wird in den von der Deutschen Rentenversicherung Bund zugelassenen und ausgewählten Rehabilitationseinrichtungen angeboten.